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Torsten Nagel
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2. Budenheimer Westernschießen 2006

v.l.n.r. hinten: Doc Hans-Wolf,
Rifle Franz, The Gunning-Brothers, Winnie TWO (Kurzform für The Wild
One),
Powderface Howie, Big Old Eeetschpiii, Dirty Dragoon Dirk & Daughter
vorne: Bright Weather Heinz, Lost Skalp
Am 16. September hatten die Westman
des SC Budenheim zum
zweiten Westernschießen auf der eigenen Ranch geladen.
Der ESV-Mainz war natürlich auch in diesem Jahr wieder mit einigen Schützen
vertreten, galt es doch den Titel des "Best Westman" zu verteidigen,
den unsere Westwoman Kornelia Schnellbächer im letzten Jahr errungen hatte. Die
Titelverteidigerin selbst konnte in diesem Jahr leider nicht teilnehmen.
Nachdem das Erinnerungsfoto für die
Presse (und eventuelle Steckbriefe) gemacht war, ging es dann zur Sache.
In den vier verschiedenen Disziplinen Perkussionsgewehr und Unterhebelrepetierer,
sowie Perkussionsrevolver und Großkaliberrevolver mußten die Teilnehmer ihr
Können unter Beweis stellen.
Zunächst waren die beiden
Gewehrdisziplinen an der Reihe. Auf eine Distanz von 50 m galt es jeweils 3
Schuß ins Ziel zu bringen.
Obwohl die ESVler im Umgang mit den "Langen Feuerrohren" weit weniger
geübt waren als die Kollegen des SCB, konnten sie doch recht gut mithalten und
hofften auf ihre Vorteile bei den "Sechsschüssern".
Mit den beiden Revolvern wurden
danach ebenfalls je drei Schüsse auf 25 m abgegeben.
Von den erhofften Vorteilen der routinierten Revolverschützen des ESV war hier
aber nichts zu sehen. Manch einer hätte an diesem Tag wohl auch das berühmte
Scheunentor verfehlt.
Nachdem die Pflicht mehr oder weniger gut
erfüllt worden war, ging es dann zum gemütlichen Teil über.
Steaks und Würste landeten auf dem Grill und mit kaltem Naß wurde der
trockene, heiße Staub der Prärie heruntergespült.
Bei der Verkündung des Endergebnisses zeigte
sich, daß das Budenheimer Westernschießen offenbar fest in der Hand des
Schnellbächer-Clans liegt. "Big Old Eeetschpiii" wie unser Hans-Peter
in den einschlägigen Kreisen auch genannt wird, schaffte es als einziger eine
dreistellige Punktzahl (von 120 möglichen) zu erreichen und übernahm damit den
Titel des "Best Westman" von seiner Frau. Platz zwei erreichte
"Doc Hans-Wolf" vor "Rifle Franz", beide von der Ranch des
Gastgebers.
Über das Abschneiden der restlichen ESVler breiten wir den Mantel des
Schweigens aus.
Nach gutem und reichlichem Mahl und der vom "Doc" verordneten Medizin, sattelten die Teilnehmer bei Sonnenuntergang ihre Pferde und machten sich auf den langen Heimritt, natürlich nicht ohne dem Gastgeber noch anzudrohen im nächsten Jahr wiederzukommen.
Lost Skalp im September 2006

Die Westman vor dem Schießen - da konnten sie noch lachen

The "Best Westman" Big Old Eeetschpiii

Bright Weather Heinz und Powderface Howie

Rifle Franz und Lost Skalp beim "Gambeln"